<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>blog.kno.at &#187; All the Rest</title>
	<atom:link href="http://blog.kno.at/folders/trash/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.kno.at</link>
	<description>Marketing, Webdesign, Graphics, Drinking, a little WebApp every once in a while, it&#039;s like love. You could live without it, but why the hell should you?</description>
	<lastBuildDate>Sat, 22 Oct 2011 16:42:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Die Ölpest- ich war&#8217;s. Und du.</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/die-olpest-wir-warens/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/die-olpest-wir-warens/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 11:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=409</guid>
		<description><![CDATA[<p>In der gestrigen Presse hab&#8217; ich den ersten wirklich interessanten Artikel zur Ölkatastrophe vor der US-Küste gelesen. Ein Professor der Montanuni Leoben, dessen Name ich jetzt leider recherchetechnisch nicht zu ermitteln vermochte, meinte sinngemäß:
Die Bohrungen in solch enormen Tiefen ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/die-olpest-wir-warens/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der gestrigen Presse hab&#8217; ich den ersten wirklich interessanten Artikel zur Ölkatastrophe vor der US-Küste gelesen. Ein Professor der Montanuni Leoben, dessen Name ich jetzt leider recherchetechnisch nicht zu ermitteln vermochte, meinte sinngemäß:</p>
<blockquote><p>Die Bohrungen in solch enormen Tiefen sind eine Folge unserer Gier nach Energie und unseres viel zu hohen Energieverbrauchs. Hoffentlich rüttelt die Katastrophe die Menschen wach und weckt das Bewusstsein, mit Energie vernünftiger hauszuhalten.</p></blockquote>
<p>Recht hat er. BP verantwortlich zu machen ist leicht. <em>Irgendjemand</em> anderen verantwortlich zu machen ist leicht. Im Endeffekt ist jeder einzelne ein bisschen verantwortlich. Aber &#8220;den bösen Ölkonzernen&#8221; die Schuld zuzuschieben ist freilich angenehmer, richtig?</p>
<p>Kein Mensch will auf sein Auto verzichten. Technische Spielereien und Energieverschwendung stehen an der Tagesordnung. Kaum jemand schaltet den FI aus während man auf Urlaub fährt, dreht alle Lichter ab und steckt aus anstatt nur auf StandBy zu schalten.</p>
<p>Ich auch nicht.</p>
<p>Aber so machen wir alle unseren Planeten noch schneller kaputt, als wir es sowieso schon tun.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/die-olpest-wir-warens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hilfe, mein Mac! Schritt für Schritt diagnostizieren</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/hilfe-mein-mac-schritt-fur-schritt-sinnvoll-diagnostizieren/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/hilfe-mein-mac-schritt-fur-schritt-sinnvoll-diagnostizieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vorgestern hat sich mein schöner iMac Aluminium 24&#8243; unsanft verabschiedet. Aus heiterem Himmel. Vor etwa vier Jahren hat mein PowerBook G4 plötzlich beschlossen, den Dienst zu verweigern.
Macs sind etwas eigen: Sie laufen einfach. Dafür gehen sie dann aber genauso sang-und-klanglos über den ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/hilfe-mein-mac-schritt-fur-schritt-sinnvoll-diagnostizieren/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern hat sich mein schöner iMac Aluminium 24&#8243; unsanft verabschiedet. Aus heiterem Himmel. Vor etwa vier Jahren hat mein PowerBook G4 plötzlich beschlossen, den Dienst zu verweigern.</p>
<p>Macs sind etwas eigen: Sie laufen einfach. Dafür gehen sie dann aber genauso sang-und-klanglos über den Jordan.</p>
<p>Während mein iMac einem Hardwareproblem zum Opfer gefallen ist, hatte das Powerbook nur ein Software-Leiden. In beiden Fällen war es aber notwendig, Fehler zu finden und Daten zu retten. Und das ist immer mühsam. Deshalb hier meine Tipps &amp; eine Step-by-Step Hilfe mit den wichtigsten Tricks für ein Notfall-Backup.</p>
<h2>1. Vorsorgen ist besser als Nachhelfen</h2>
<h3>Das Pferd nicht totreiten</h3>
<p>Jajaja, klingt blöd. Is aber so: Ein Mac will gepflegt werden. iMacs sind nicht für exzessive Grafikkarten-Auslastung geeignet. Apple Notebooks auch nicht. Wer auf seinem Mac spielen oder anderweitig Grafikkarten-malträtierende Dinge tun will, sollte sich einen Mac Pro anschaffen. Ein Standgerät mit viel Belüftung.</p>
<h3>Schmiegeln &amp; Striegeln</h3>
<p>Oder: Putzen und ausschalten. Staub ist der größte Feind des feinen Innenlebens eines Mac. Das gilt vorrangig für Standgeräte &#8211; die sollten monatlich ordentlich mit Druckluft gereinigt werden. Aber auch den iMac und das PowerBook muss man nicht unbedingt im staubigsten Eck betreiben. Die Kleinen haben vor allem gern Probleme mit Überhitzung, also: Immer mal wieder für längere Zeit ausschalten. Nicht nur in den Ruhezustand schicken.</p>
<h3>Ertränken &amp; ersticken</h3>
<p>Kühle, trockene Luft tut einem Mac gut. Wer seinen Rechner im unbelüfteten Bad betreibt wird nicht lange Freude daran haben. Die Kühler brauchen Luft, die sie tauschen können &#8211; in abgeschotteten Ecken und/oder Regalen (vielleicht noch mit Tür) gibt&#8217;s davon nicht viel. Hohe Luftfeuchtigkeit mag nach Übertreibung klingen, ich empfehle aber dringend, die Wäsche nicht direkt neben dem Mac zum Trocknen aufzuhängen.</p>
<h3>Back up!</h3>
<p>Ein oft gesungenes Lied. Meistens lernt man erst durch den ersten Fehler. Oder den zweiten. Meine Empfehlung: Wertvolle Daten auf externe Festplatten sichern, essentielle Daten online speichern (zum Beispiel mit <a href="http://www.dropbox.com/">DropBox</a> oder <a href="http://www.sugarsync.com/">SugarSync</a>, die beide sehr unkomplizierte, kostenlose 2GB-Varianten anbieten). Kein Backup? Keine Panik. Es gibt da so ein paar Mittelchen und Wege.</p>
<h2>2. Uh-Oh, das erste Symptom</h2>
<p>Meiner Erfahrung nach tut der Mac brav seinen Dienst, bis man irgendwann auf einen seltsamen, sehr technischen Fehler stößt. Ein Programm meldet, dass die Festplatte repariert werden muss. Oder die Zugriffsrechte. Oder der Rechner verabschiedet sich plötzlich, nur um dann sang- und klanglos neu zu starten. In diesem Fall:</p>
<h3>Backup erneuern.</h3>
<p>Falls kein Backup vorhanden, Backup erstellen. Sobald alle Daten &amp; Einstellungen gesichert sind, kann man relativ entspannt mit dem Problem umgehen. Oh, der Rechner lässt sich gar nicht erst booten? Dann hilft &#8230;</p>
<h3>Unser Freund, der TargetMode</h3>
<p>Macs haben die wundervolle Eigenschaft, sich als externe Festplatte booten zu lassen. Dazu den Rechner herunterfahren und beim Startvorgang &#8220;T&#8221; gedrückt halten. Es erscheint ein FireWire-Symbol auf dem Bildschirm und der Mac kann jetzt über den FireWire-Port als externe Festplatte an ein anderes Gerät angeschlossen werden. Sogar Macs, die sonst nicht mehr gebootet werden können, schaffen es meist noch in den TargetMode und bieten damit vollen Zugriff auf die wertvollsten Teile des Rechners: Unsere Daten.</p>
<h3>Du bist nicht allein!</h3>
<p>Egal, wo das Problem liegt &#8211; die Wahrscheinlichkeit, dass schon jemand anderer davor gestanden hat, ist immens hoch. Ich empfehle, während des gesamten Prozesses viel zu teilen. Das Netz zu durchstöbern, in Foren nachzufragen und ein bisschen auf die Hilfe anderer zu vertrauen. Dabei aber nur nichts überstürzen!</p>
<h2>3. Das Backup und seine Probleme</h2>
<h3>Was backupen?</h3>
<p>Man sollte sich gut überlegen, was man alles ins Backup aufnehmen will. Nur der &#8220;Dokumente&#8221;-Ordner bedeutet, alle Einstellungen zu verlieren. Der gesamten Benutzer-Ordner kann zig GB nicht so wichtiger Filme und Co. enthalten. Manche Programm-Einstellungen liegen vielleicht doch woanders. Grundsätzlich empfehle ich: Nicht überstürzen. Gut überlegen, was man alles sichern möchte. Einen typischen Tagesablauf durchgehen. Dann nochmal überlegen. Dann Backup starten.</p>
<h3>Wohin backupen?</h3>
<p>Grundsätzlich auf ein externes Medium. Alles, was sich innerhalb des Mac befindet, und nicht während der Reparaturen getrennt werden kann, ist unsicher. Eine externe oder Netzwerkfestplatte wären optimal. Ganz wichtige Daten empfehle ich ohnehin online zu sichern, zum Beispiel mit den schon erwähnten Tools <a href="http://www.dropbox.com/">DropBox</a> oder <a href="http://www.sugarsync.com/">SugarSync</a>.</p>
<h3>Was gibts noch zu beachten?</h3>
<p>Backups sind eine kleine Wissenschaft für sich und es gibt <a href="http://www.netzwelt.de/news/74044-backup-strategien-datensicherung-mac-os-x.html">viele</a>, <a href="http://www.techradar.com/news/software/applications/back-up-your-mac-time-machine-and-alternatives-621639">viele</a>, <a href="http://support.apple.com/kb/ht1553">viele</a> gute Beiträge dazu im Netz. Noch ein wichtiger Tipp: Optimaler Weise ist das Backup-Medium im Mac-Dateisystem formatiert. Das beliebte FAT32 mag zwar für Windows-Crossuser praktischer sein, kann aber nicht für die Sicherung von Volume-Images und übergroßen Dateien verwendet werden. Das kann zu mühsamem, händischen Aussortieren der Files führen. Also lieber die Platte Mac formatieren. Vorsicht auch bei reinen Volume-Image-Backups: Wenn der Fehler innerhalb des Systems liegt, liegt er auch im Image und man importiert ihn mit der Sicherung wieder.</p>
<h2>4. Das Boot &#8211; dich kriegen wir schon noch hoch</h2>
<p>A.) Was für ein Wortwitz! B.) Manchmal will der Mac uns nicht mehr ins System lassen. Dann sind uns aber noch lange nicht die Hände gebunden. Hier die wichtigsten alternativen Boot-Methoden, die alle nach dem selben Prinzip initiiert werden: Während des Startvorgangs Tasten gedrückt halten. Hier die hilfreichsten Kombinationen, alle weiteren findet man <a href="http://support.apple.com/kb/HT1533">bei Apple</a>.</p>
<h3>Safe Mode mit der: Shift-Taste</h3>
<p>Der Safe Mode ist ein &#8220;rudimentärer&#8221; Startvorgang. Es werden nur essentielle Systemkomponenten geladen und damit Fehlermöglichkeiten minimiert. Über den Safe Mode gelangt man oft in ein scheinbar nicht-bootfähiges System und kann dort weitere Diagnosen durchführen, Reparaturen vornehmen oder Daten sichern.</p>
<h3>Verbose Mode mit: Apfel+v</h3>
<p>Der Verbose Mode startet den Mac in Terminal-Ansicht. Eine gute Methode erste Hinweise zu finden, falls sich der Rechner beim Start aufhängt, weil man die letzten Meldungen vor dem Exitus lesen, notieren und anschließend googeln kann.</p>
<h3>Booten von CD/DVD mit: C</h3>
<p>Will man ein Diagnoseprogramm starten oder das System neu installieren kann man mit der Taste &#8220;C&#8221; den Bootvorgang aus dem DVD-Laufwerk erzwingen.</p>
<h2>5. Trial &amp; Error: Woher kommt das Problem?</h2>
<h3>Was hat sich kürzlich getan?</h3>
<p>Einer der wohl am häufigsten bei Service-Hotlines gehörte Satz ist &#8220;ich habe gar nichts gemacht!&#8221;. Manchmal mag das schon stimmen, meistens haben wir aber selber die Finger im Spiel gehabt. Das mag zwar unangehm sein, aber es ist wichtig. Wir kennen das von unserem Lieblings-Diagnostiker Dr. Gregory House: Wenn nicht alles, was getan wurde, berücksichtigt wird, geht der Patient langsam tot.</p>
<h3>Software</h3>
<p>Wurde unmittelbar vor Auftreten des Problems neue Software installiert? Software geupdated? Ist ein Programm abgestürzt, oder haben wir es mit &#8220;Sofort Beenden&#8221; abgewürgt? Wurde Software verwendet, die das System &#8220;optimiert&#8221; oder &#8220;personalisiert&#8221;? Diese kleinen Helfer mögen verlockend sein, können aber oft zu Problemen führen.</p>
<h3>Peripherie</h3>
<p>Wurde unmittelbar vor Auftreten des Problems neue Geräte angeschlossen? Abgesteckt? Hat ein Gerät den Geist aufgegeben (vielleicht unbemerkt)? Wurde ein Gerät an einen anderen Anschluss gesteckt? Wir suchen nach Anomalien. Alles, das anders ist als vor dem Problem. Oft sind es Winzigkeiten, die zu größeren Problemen führen. Tritt das Problem auf, wenn man alle Geräte (inkl. Maus &amp; Tastatur) aussteckt? Falls nicht: Gerät für Gerät wieder einstecken. Wenn das Problem wieder da ist gibt es zwei Möglichkeiten: 1.) Das Gerät verursacht das Problem, oder 2.) der Anschluss.</p>
<h2>6. Wissen ist Macht &#8211; Diagnostizieren</h2>
<h3>Immer langsam mit den jungen Pferden!</h3>
<p>Nie direkt nach einer Diagnose behandeln! Wenn ein Problem auftritt empfehle ich stark, alle drei Basis-Diagnosen laufen zu lassen, und nicht nach einer Zugriffsrechtsprüfung, die ein Problem aufzeigt, gleich die Reparatur zu starten. Nicht rumdoktern, solang man nicht weiß, wo der Wurm drin ist.</p>
<h3>Apple Hardwaretest</h3>
<p>Auf einer der mitgelieferten Installations-DVDs ist der Apple-Hardwaretest zu finden (<a href="http://support.apple.com/kb/HT1509?viewlocale=de_DE">mehr Infos hier</a>). Starten tut man den so: DVD einlegen, Mac herunterfahren, neu starten und &#8220;D&#8221; gedrückt halten. Der Mac bootet nun direkt in den Hardwartest. Ergibt der Schnelltest keine Fehler, schadet es bestimmt nicht, den erweiterten Test laufen zu lassen (der allerdings auch mal etwas länger dauern und so aussehen kann, als hätte er sich aufgehängt &#8211; einfach durchhalten, das wird schon). Sollte der Test einen Fehler melden empfehle ich Google, oder einen Apple-Servicepartner aufzusuchen. Außer man weiß genau, was man tut &#8211; dann nur immer fröhlich drauflos basteln! Wen auch immer man um Rat fragt, er wird nach anderen Diagnoseergebnissen fragen, also alles nennenswerte notieren und weiter zum nächsten Schritt:</p>
<h3>Volume überprüfen</h3>
<p>Über das Festplatten-Dienstprogramm lässt sich, wenn man von der Installations-DVD bootet (s.o.) das Boot-Volume überprüfen. Sollten hier Probleme angezeigt werden noch nicht gleich die Reparatur starten! Die Meldungen notieren und eine ausführliche Google-Recherche starten. Viele Mac-Leiden sind keine Neuheit und relativ einfach zu beheben. Eine hervorragende Community, in der man sehr schnell Antworten erhält, findet man auch <a href="http://www.mactechnews.de/">hier</a>. Wie zuvor gilt: Alles scheinbar ungewöhnliche und/oder interessante notieren und weiter zur nächsten Diagnose.</p>
<p><strong>Zugriffsrechte überprüfen</strong></p>
<p>Auch bei normal gebootetem System lassen sich über das Festplatten-Dienstprogramm die Zugriffsrechte der Dateien prüfen. Durch die *nix-Architektur des Systems können falsche Rechtevergaben in Ausnahmefällen zu realtiv drastischen Problemen führen. Wieder gilt: Diagnostizieren &amp; notieren, nicht reparieren und verschlimmbessern.</p>
<h2>7. Looos!</h2>
<p>Wenn man sich gut informiert hat sollte man jetzt ein gewisses Bild vom Problem und eine Ahnung davon haben, wie man an die Sache rangeht. Das Backup ist gemacht. Es kann losgehen! Viel Glück beim Reparieren :)</p>
<h2>8. Abschließende Bemerkungen</h2>
<h3>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</h3>
<p>Auch wenn die Mac-Community stark und hilfsbereit ist, sollte man nicht alles glauben und sofort für bare Münze nehmen. Auch Forenuser irren sich. Mehrere Meinungen und ein paar verifzierende Tests sind Goldes wert.</p>
<h3>Nicht in ein Symptom verbeißen</h3>
<p>Oft gibt eine der Diagnosen eine Meldung. Es gibt ein Problemchen, das aber gar nix mit dem wirklichen zu tun hat. Also immer ganzheitlich denken und alles andere auch ansehen. Wenn ein Problem immer wieder auftritt, ist es vielleicht selbst nur ein Symptom.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/hilfe-mein-mac-schritt-fur-schritt-sinnvoll-diagnostizieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich kann nicht, ich muss doch!</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/ich-kann-nicht-ich-muss-doch/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/ich-kann-nicht-ich-muss-doch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[kann]]></category>
		<category><![CDATA[muss]]></category>
		<category><![CDATA[persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=377</guid>
		<description><![CDATA[<p>Firlefanz. Zwei Phrasen, mit denen wir uns täglich billige Auswege zu suchen vermögen. Zwei Phrasen, die sich so eingebrannt haben in unseren täglichen Sprachgebrauch, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, was wir da eigentlich sagen. Zwei Phrasen, die böse sind.
Ich kann nicht!
Natürlich ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/ich-kann-nicht-ich-muss-doch/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Firlefanz. Zwei Phrasen, mit denen wir uns täglich billige Auswege zu suchen vermögen. Zwei Phrasen, die sich so eingebrannt haben in unseren täglichen Sprachgebrauch, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, was wir da eigentlich sagen. Zwei Phrasen, die böse sind.</p>
<h2>Ich kann nicht!</h2>
<p>Natürlich kannst du. Du willst nur nicht. &#8220;Hallo Sepp!&#8221; &#8211; &#8220;Hey Franz!&#8221; &#8211; &#8220;Du, gemma morgen auf a Bier?&#8221; &#8211; &#8220;Du morgen kann i net!&#8221; &#8211; &#8220;Warum das?&#8221; &#8211; &#8220;Da geh i mit dem Heinz ins Kino&#8221;. Die große Frage: <em>Kann</em> Franz nicht? Ich sage: Humbug. Natürlich <em>kann</em> Franz morgen mit Sepp auf ein Bier gehen. Er geht aber lieber mit Heinz ins Kino. Also will er lieber mit Heinz ins Kino als mit Franz auf ein Bier gehen. Das zu sagen wäre aber gemein. Deshalb sagt er <em>&#8220;ich kann nicht&#8221;.</em></p>
<p>&#8220;Ich kann nicht&#8221; ist eine rückgratlose Ausflucht, ein gefinkeltes Hintertürchen aus der Erklärungsnot, die auf die Höflichkeit anderer abzielt: Wenn jemand nicht kann, respektiert man das. Man will Freunde doch nicht über ihre Fähigkeiten hinaus strapazieren. Dass die richtige Übersetzung eigentlich lautet &#8220;ich setze meine Prioritäten, und <strong>du</strong> bist auf der Liste nicht ganz oben&#8221;, ist uns dabei gar nicht bewusst.</p>
<p>Ist es schlimm, auf Sepps Prioritätenliste nicht ganz oben zu stehen? Ich sage: Nein. Es ist sogar gut. Würde man bei ihm immer erste Priorität haben, müsste man sich ernsthafte Sorgen um Sepps Geisteszustand machen. Und um die eigene Sicherheit. Sepp wäre besessen von uns. Macht das die Aussage <em>&#8220;ich kann nicht&#8221;</em> besser? Nein, verdammt! Es gibt natürlich Situationen, in denen es legitim ist &#8220;ich kann nicht&#8221; zu sagen. &#8220;Du, Sepp, magst morgen mitgehn den Kilimanjaro besteigen?&#8221; &#8211; &#8220;I kann net!&#8221; &#8211; &#8220;Wieso?&#8221; &#8211; &#8220;Uhm, Querschnittslähmung, und so?&#8221;</p>
<p>Ja, zugegeben, das Beispiel mag etwas übertrieben erscheinen. Vielleicht auch ein bisschen aus der Luft gegriffen. Eventuell sogar makaber. Aber zählen tut die Grundaussage: &#8220;Ich kann nicht&#8221; sollte man nur dann sagen, wenn man <em>tatsächlich, aufgrund nicht änderbarer Umstände, nicht kann.</em> Und es sind nur sehr wenige Umstände nicht änderbar.</p>
<h2>Ich muss &#8230;</h2>
<p>Im Prinzip ist das genau das gleiche, nur anders formuliert. &#8220;Morgen kann i net, da geh i mit dem Heinz ins Kino&#8221; und &#8220;Morgen muss i mit dem Heinz ins Kino gehn&#8221;, sind im Kern ein und dieselbe Aussage. Man muss fast nichts. Sterben, das muss man irgendwann. Essen, trinken und atmen, wenn einem das Leben am Herzen liegt. Bei allen anderen Dingen, behaupte ich, hängt es von der persönlichen Überzeugung ab, ob man sie <em>tun muss,</em> oder nicht. Und damit wird aus <em>muss</em> auch schon <em>will.</em> Man <em>muss</em> sich nicht der Macht des roten Lichts der Ampel ergeben und in Ehrfurcht innehalten vor seiner verkehrsregelnden Macht. Man <em>will</em> es.</p>
<p>Bei vollem Berufsverkehr am Freitag Abend in der Innenstadt ist das Motiv dahinter auch noch relativ einfach festzumachen: Überleben. Um Mitternacht, bei leeren Straßen auf einer Landstraße zwischen Hintertupfing und Obergilgen wird die Sache aber schon interessanter. Wer hat sich nicht schonmal spät nachts an der roten Ampel im Stillen gefragt: &#8220;Warum steh ich da jetzt eigentlich?&#8221; &#8211; eine durchaus legitime Frage. Und eine, philosophisch betrachtet, äußerst spannende. Man realisiert, dass man etwas tut, das man gar nicht tun müsste, und ist sich nicht im Klaren darüber, warum.</p>
<p>Dieses Verhalten ist nicht rational, es beschreibt vielmehr ein blindes Folgen von Vorschriften. Wir gehen davon aus, dass wer auch immer diese Ampel aufzustellen beschlossen hat, besser zu entscheiden weiß, ob die Kreuzung überquert werden kann, als wir. Dieser jemand ist nicht mal in der Nähe. Vielleicht hat dieser jemand die Kreuzung, an der die Ampel steht, noch nie in seinem Leben gesehen. Wir kennen diesen jemand nicht, haben ihn nie getroffen. Vielleicht ist dieser jemand inzwischen tot. Und trotzdem stehen wir jetzt hier, weil er es so will. Ist das nicht abstrus?</p>
<p>Meine persönliche Antwort auf die rote Ampel um 2.00 Uhr morgens ist übrigens so banal wie unangenehm: Ich bin feige. Aus dem gleichen Grund will ich nicht schwarzfahren. Ohne Ticket in einen Bus oder eine U-Bahn einzusteigen bereitet mir physisches Unwohlsein, psychische Schmerzen und Gewissenbisse schwerkrimineller Natur. John Dillinger war bei seinem ersten Banküberfall entspannter. Ich fühl mich so unwohl dabei, dass es mir den Stress nicht wert ist. Und ich hege eine gewisse Bewunderung für all jene, die das ganz lässig einfach tun. Es zeugt von Freiheit und einer starken Persönlichkeit, sich gesellschaftlicher (oder gesetzlicher) Normen nicht einfach unterzuordnen, sondern seine eigenen Ideale darüber zu stellen. Meiner Meinung nach ist das eine große Charakterstärke. Und deshalb hegen wir auch immer eine gewisse, stille Bewunderung für den Bösewicht im Film. Er ist stärker als wir.</p>
<h2>Was wäre denn besser?</h2>
<p>&#8220;&#8216;Du bist auf meiner Prioritätenliste derzeit nicht ganz oben&#8217; ist mir aber zu kompliziert zu sagen!&#8221; Nicht verzagen, auch dafür gibt es eine Lösung. Wie wär&#8217;s damit, einfach nur die Phrase &#8220;ich kann nicht&#8221; zu streichen? &#8220;Morgen Kino?&#8221; &#8211; &#8220;Morgen hab&#8217; ich schon was vor&#8221; &#8211; voila! Ehrlich, höflich und nicht &#8220;ich bin so arm, ich kann das nicht&#8221;. Eine viel stärkere Aussage. Wer &#8220;nicht kann&#8221; ergibt sich den Umständen seiner Umwelt. Er lässt sich einschränken von dem, was rund um ihn passiert. &#8220;Ich kann X nicht, weil ich Y tun muss&#8221;.</p>
<p>Das mag nach Haarspalterei klingen, ich bin aber davon überzeugt, dass diese kleinen Unterschiede große psychologische Auswirkungen haben. Jemand, der sich daran gewöhnt hat, alles mit <em>&#8220;ich kann nicht&#8221;</em> auszuschlagen, der sich und anderen immer und immer wieder sagt, er <em>könne nicht,</em> wird früher oder später wirklich glauben, nicht die Wahl zu haben. Nicht zu können. Wer kennt jemanden, der sich immer mal wieder darüber mokiert, das Leben überrolle ihn? Er/Sie keine Wahl hätte? Einfach nicht genug Zeit hat? Zu nichts kommt? Ich wette diese Person <em>kann sehr oft nicht.</em></p>
<p>Unser Bösewicht hingegen entscheidet. Zwischen A und B. Er fällt aktiv eine Entscheidung: Ich will A mehr als B, also mache ich A. Basta. Ich könnte auch B tun, aber A ist mir wichtiger. Solch eine Person wird sich nicht beschweren und in Mitleidsschwälle darüber ausbrechen, B nicht gemacht zu haben &#8211; es war immerhin die eigene, bewusst getroffene Entscheidung. Das formt nicht nur eine starke Persönlichkeit, das führt auch zu einem glücklicheren und bewussteren Alltag: Ich hab&#8217; mein Leben unter Kontrolle. Ich treffe die Entscheidungen.</p>
<h2>So schaut&#8217;s aus</h2>
<p>Wer überzeugt ist, vom Leben dirigiert zu werden, kann leicht und völlig unschuldig &#8211; er kann ja nichts dafür, es ist doch alles so, wie es ist &#8211; unglücklich sein, in Selbstmitleid baden und sich beschweren. Wer sein Leben selbst in die Hand nimmt übernimmt auch die Verantwortung für die Konsequenzen seiner Entscheidungen &#8211; solche Menschen konzentrieren sich, erfahrungsgemäß, auf das Gute das ihnen passiert und können über ihre Fehler lachen, während erstere Fraktion scheinbar keine eigenen Fehler zu verantworten hat, sondern Klagelieder singt ob der Ungerechtigkeit dieser unserer Welt.</p>
<p>Ein richtiger Schritt auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben ist aufzuhören Dinge <em>&#8220;zu müssen&#8221;</em> und <em>&#8220;nicht zu können&#8221;</em> und stattdessen Dinge <em>zu wollen,</em> und diese auch zu tun. Und man kann damit im Sprachgebrauch anfangen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/ich-kann-nicht-ich-muss-doch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich würd&#8217; ja eigentlich gern, aber irgendwie will ich nicht</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/ich-wurd-ja-eigentlich-gern/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/ich-wurd-ja-eigentlich-gern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[handlung]]></category>
		<category><![CDATA[motiv]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
		<category><![CDATA[persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[schweinehund]]></category>
		<category><![CDATA[wollen]]></category>
		<category><![CDATA[ziel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=363</guid>
		<description><![CDATA[<p>Warum tun wir, was wir tun? Und, viel wichtiger: Warum tun wir viele Dinge nicht, obwohl wir sie gerne tun würden? Und ich frage nicht, warum wir dem Hutfahrer vor uns nicht unsere Motorhaube bis auf den Rücksitz ins Heck rammen. Oder dem singenden Kind im Morgenzug nicht seine überdimensionale ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/ich-wurd-ja-eigentlich-gern/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum tun wir, was wir tun? Und, viel wichtiger: Warum tun wir viele Dinge nicht, obwohl wir sie gerne tun würden? Und ich frage nicht, warum wir dem Hutfahrer vor uns nicht unsere Motorhaube bis auf den Rücksitz ins Heck rammen. Oder dem singenden Kind im Morgenzug nicht seine überdimensionale Clownrassel in seinen unmusikalisch krächzenden Rachen schieben. <em>(Wir kennen die Antwort: Wir sind schwach und verweichlicht. Schatten unserer selbst sind wir. Feige, mädchenhafte Memmen.)</em></p>
<p>Ich frage, warum wir nicht öfter trainieren. Laufen gehen. Das interessante Buch lesen, das wir vor 3 Monaten bei Amazon bestellt haben. Die ganzen anderen interessanten Bücher lesen, die sich in den letzten 2 Jahren in Amazon-Paketen bei uns eingefunden haben. Warum wir diejenigen Dinge nicht tun, von denen wir wissen, dass wir uns danach gut fühlen werden. Aktiv, fit, Glücklich. Schlau wie ein Iltis. Voller Energie und Tatendrang. Sexy und wunderschön. Warum wir mit uns selbst streiten müssen, ob wir uns etwas Gutes tun oder nicht.</p>
<h2>Um das klar zu stellen</h2>
<p>All jenen, die hier einen Selbsthilfe-Artikel erwarten, sei gleich im Vorfeld jegliche Hoffnung mit stählerner Faust aus der Brust gerissen und zu Boden geschmettert. Und ein bisschen darauf herumgetrampelt. Denn erstens gibt es keine Selbsthilfe; wenn man Hilfe braucht, dann von jemand anderem. Wenn man es selbst macht, braucht man &#8211; per Definition &#8211; keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe">Hilfe</a>. &#8220;Hilfe im Sinne der Hilfsbereitschaft ist ein Teil der Kooperation in den zwischenmenschlichen Beziehungen.&#8221; &#8211; ergo: &#8221;Sich selbst zu helfen&#8221; ist nicht Hilfe, sondern die ureigene Definition von &#8220;Dinge tun&#8221;. Und zweitens hab ich keine Antworten. Aber wir können uns ein bisschen über das Problem unterhalten! Frauen, wie ich meine, sind besonders enthusiastische Anhänger dieser Vorgehensweise. Und ja, ich schreibe nicht Anhängerinnen. Auch nicht, wenn sich meine Aussage nur auf Frauen bezieht. Ich, für meinen Teil, bin ein Verfechter der Gleichberechtigung. Emanzipation für alle! Und Weltfrieden.</p>
<p>Zurück zum Thema. Am Besten, ich fange am Anfang an: Dort, wo das Mysterium &#8220;Motivation&#8221; seinen Ursprung nimmt (und überhaupt alles Andere auch, obgleich man bei uns Männern in zahlreichen Fällen andere Organe für unser Handeln verantwortlich zu machen sucht): Im menschlichen Gehirn. Wo elektrische Impulse dafür sorgen, dass wir des Atmens, Essens und anderer, artistischerer Betätigungen wie des Synchronschwimmens, Schönheitsoperierens und Zwergenweitwurfs mächtig sind.</p>
<p>Dieses wundersame Gehirn teilt sich im Wesentlichen, laienhaft und vereinfachter Weise, in drei Teile: Das reptile Gehirn, das limbische System und den Neocortex. Ganz grob und unwissenschaftlich gesprochen tun diese drei Kameraden folgendes:</p>
<h2>Atmen, und andere banale Freuden des Alltags &#8211; Überleben</h2>
<p>Dinge, die wir unbewusst tun, weil sie unserem Überleben und Fortbestehen zuträglich sind, werden vom reptilen Teil des Gehirns gesteuert, dem ältesten, primitivsten Mitspieler. Gewissermaßen der Fußballer unter den Teamspielern. Dieser Bursche überlegt nicht, fühlt nicht, wägt nicht ab. Er sitzt einfach da und sorgt fürs Notwendigste: Sauerstoff, Nahrung, Schlaf. Auch das Grundbedürfnis nach Fortpflanzung hat, übrigens, hier seinen Sitz. Denn nicht nur das Überleben des Individuums, auch der Fortbestand der Menschheit an sich ist ein evolutionäres &#8211; und durchaus zu begrüßendes &#8211; Anliegen. Dieser Teil des Hirns meldet dem geschlechtsreifen Männchen auch: &#8220;Paare dich mit möglichst vielen Weibchen, du Wurm!&#8221;. Ja, &#8220;Wurm&#8221; sagt es. Höflichkeit zählt nicht zu den Eigenschaften des reptilen Gehirns.</p>
<h2>Irgendwie weiß ich es einfach &#8211; Fühlen</h2>
<p>Gewissermaßen auch unbewusst agiert das limbische System. Diesem Teil des Gehirns werden grob gesagt Gefühle und reaktives Verhalten zugeschrieben &#8211; man könnte also sagen wir haben es mit einem weiblichen Fußballer zu tun. Wittern wir Gefahr und verfallen in Angst oder gar Panik, schaltet dieser Teil des Gehirns uns in den &#8220;Freeze/Flight/Fight&#8221; Modus: Erst erstarren wir sprichwörtlich &#8211; wie Medusa, die dumme Nuss, beim Blick in den Spiegel &#8211; um möglichst nicht gesehen zu werden. Das macht übrigens deshalb Sinn, weil &#8220;Gefahr&#8221; vor einigen Jährchen gleichzusetzen war mit &#8220;Fressfeind&#8221; &#8211; und diese besagten Fressfeinde haben im Regelfall nur bewegliche Ziele wahrgenommen, eine der ironischeren Launen von Mutter Natur.</p>
<p>Hilft das nicht, sucht der wimmernde Feigling in uns nach Büschen zum Verstecken, Bäumen zum Erklimmen oder weiten Feldern, in denen er dann versuchen kann, vor diversem hungrigen Raubgetier davonzulaufen. Letztere Wahl führte, kürzlich entdeckten Höhlenmalereien zur Folge, tendenziell übrigens eher selten zum Erfolg, wird aber auch heutzutage noch oft beobachtet &#8211; vornehmlich in Filmszenen, in denen Fußgänger vor Autos zu flüchten suchen. Schlagen die Programme &#8220;Medusa&#8221; und &#8220;feige Sau&#8221; beide fehl, schlägt Furcht in Aggression um und wir prügeln Nonnen zu winselnden Klumpen: Niemand schleicht des nächtens in schwarzem Cape verhüllt hinter uns durch die Nacht. Niemand! Das limbische System ist, das sei noch erwähnt, des Lügens nicht mächtig und kontrolliert unsere Körpersprache &#8211; deshalb verraten unsere Ärmchen, Beinchen und gar lustigen, unbewussten Grimassen auch so oft die Unwahrheit unserer gefinkelt komponierten Lügenkonstrukte.</p>
<h2>Das muss ich mir überlegen &#8211; Denken</h2>
<p>Bleibt also noch ein Spieler des Trios zu beleuchten: Der Neocortex, der intellektuelle Teil des Gehirns. Um die fürchterlich ungeeignete Sportler-Metapher würdig, kurz und knapp abzuschließen: Der Schachspieler. Dieser Teil des Gehirns lässt uns Dinge überdenken, Argumente abwägen, Romane schreiben, forschen und &#8211; nicht zuletzt &#8211; lügen. Es ist der jüngste Teil des Gehirns und exklusiv im erlauchten Kreise der Säugetiere vorzufinden. Empirische Erhebungen bestätigen im Alltag täglich aufs Neue, dass die Nutzung der Fähigkeiten des Neocortex keine Grundvorraussetzung zum Überleben darstellt.</p>
<h2>Wozu der neurologische Grundkurs?</h2>
<p>Keine Fragen! Es geht weiter mit der Motivation. Die ist, vereinfacht gesprochen, die Antriebskraft hinter unseren Taten. Ein Motiv lässt uns nach einem Ziel streben, zu dessen Erfüllung bestimmte Handlungen führen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht: Essen, zum Beispiel, funktioniert so. Wir haben das Motiv &#8220;Hunger&#8221;, welches uns nach dem Ziel &#8220;Sättigung&#8221; streben lässt und zur Handlung &#8220;Nahrungsaufnahme&#8221; bewegt. Jeder Handlung liegen ein Motiv und ein Ziel zugrunde (Peter Falk wusste das).</p>
<p>Oft allerdings konkurrieren verschiedene Motive, und irgendwie müssen wir uns entscheiden, welches wir bedienen &#8211; der Faktor &#8220;verfügbare Zeit&#8221; ist ein limitierendes Hindernis. Ergo: Man kann wirklich nicht Alles haben. Blöd, eigentlich. Im Regelfall triumphiert das &#8220;niedere&#8221; Bedürfnis: Überleben ist wichtiger als Wohlfühlen, und Wohlfühlen ist wichtiger als Denken. Maslow hat mit seiner lustigen Pyramide eine etwas facettenreichere Bedürfnishierarchie in den Raum gestellt, das Prinzip ist allerdings dasselbe: Die neue Staffel von Dr. House hat bessere Karten als unser emsig angehäufter Bücherstapel, denn gebildet zu sein ist im Vergleich zu ausgeruht sein &#8211; rein evolutionär betrachtet &#8211; völlig bedeutungslos.</p>
<p>Außerdem verbraucht jede nicht überlebenswichtige Aktivität wertvolle Energie. Das mag heutzutage nicht mehr so wichtig sein, vor einigen Jahrtausenden konnte es aber den Ausschlag zwischen erfolgreicher Jagd und kümmerlichem Verhungern im prähistorischen Straßengraben geben. Betrachtet man den Lauf der Zeit wird schnell klar: Unser Gehirn ist nicht ganz auf dem neuesten Stand der Dinge &#8211; der moderne Fortschritt ist schnell. Die Evolution eher nicht so. Der Wettstreit zwischen neuzeitigem Vorankommen und der Entwicklung des Gehirns ist in etwa so fair wie ein Rennen zwischen einem Maserati und einem Stein. Einem sehr, sehr langsamen Stein.</p>
<h2>Conclusio</h2>
<p>Um uns zu nicht-lebensnotwendigen Taten zu motivieren müssen wir also durch die Kraft unseres Neocortex unser veraltetes Überlebensprogramm und unsere memmenhafte Gefühlsduselei übertreffen. Darum wurden Sklaven misshandelt, geprügelt und bei Widerstand vor ihren Kollegen hingerichtet. Im Angesicht des Todes zählte nur ein Motiv: Überleben. Und nur eine Handlung konnte das erreichen: Harte Arbeit. Das mag alles furchtbar unmenschlich gewesen sein, die Pyramiden von Gizeh hätten aber wohl nicht gebaut werden können, hätte man den fleißigen Steineschiebern einen schönen Teppich versprochen wenn sie sich brav bemühen, anstatt den Tod wenn sie sich unerlaubt ein Päuschen gönnen.</p>
<p>Was den Pharaos &#8211; und allen sklaventreibenden Kollegen anderenorts &#8211; zwar keine Menschlichkeit attestiert, aber immerhin ein gewisses Maß an Schlauheit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/ich-wurd-ja-eigentlich-gern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was wir sagen, was wir meinen</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/was-wir-sagen-was-wir-meinen/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/was-wir-sagen-was-wir-meinen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=337</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#8220;Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht.&#8221;
Naja. Das Problem liegt tiefer. Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was A meint.
Und wir sagen das, was wir meinen, meistens sehr kryptisch. Unser Gegenüber nimmt es dann auf, interpretiert und zieht einen Schluss – kommt also wieder ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/was-wir-sagen-was-wir-meinen/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht.&#8221;</p>
<p>Naja. Das Problem liegt tiefer. Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was A meint.</p>
<p>Und wir sagen das, was wir meinen, meistens sehr kryptisch. Unser Gegenüber nimmt es dann auf, interpretiert und zieht einen Schluss – kommt also wieder zu einer Meinung.</p>
<p>Ein ganz schön komplizierter Weg, den so eine Aussage nimmt.</p>
<p>Nachricht &#8211; Formulierung (Kodierung) &#8211; Transport &#8211; Interpretation (Dekodierung) &#8211; Meinung</p>
<p>Und jetzt wirds erst richtig kompliziert:</p>
<p>Die Nachricht wird nicht nur in Worten, sondern auch nonverbal kommuniziert und nuanciert.</p>
<ol>
<li>Nachricht</li>
<li>verbale Formulierung</li>
<li>nonverbale Formulierung</li>
<li>Transport</li>
<li>nonverbale Interpretation</li>
<li>verbale Interpretation</li>
<li>Meinung</li>
</ol>
<p>Und der nonverbale Teil passiert noch dazu zum überwiegenden Großteil unbewusst.</p>
<p>Die meisten Menschen machen sich nicht allzu viele Gedanken, wie genau sie etwas sagen. Welche Gesten sie dazu machen. Was genau sie sagen. Wie ihre Körperhaltung dabei aussieht. Welche Worte sie wählen werden. Wär auch etwas mühsam, sich jeden Satz dreimal zu überlegen und eine Choreografie zu basteln, bevor man ihn sagt. Auf der anderen Seite steht der Zuhörer, der sich auch nicht viele Gedanken über die Kommunikation macht, sondern meistens recht ungeduldig darauf wartet, endlich selber was sagen zu können.</p>
<p>Noch nicht kompliziert genug? Setzen wir noch die vier Ebenen drauf, die jede Nachricht hat:</p>
<ul>
<li>Information</li>
<li>Appell</li>
<li>Gefühl</li>
<li>Beziehung</li>
</ul>
<p>Huch? Alles, was wir sagen, kann auf vier Arten gemeint sein und in vier Arten aufgenommen werden:</p>
<p>&#8220;Die Ampel ist rot!&#8221;</p>
<ul>
<li>Die Ampel ist rot.</li>
<li>Bleib stehen!</li>
<li>Ich fühle mich unwohl.</li>
<li>Du fährst schlecht.</li>
</ul>
<div class="conImg"><a href="http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/10/Bild-10.jpg" title="Weg einer Nachricht"><img title="Click to view Full" src="http://blog.kno.at/wp-content/themes/200/flickpic/flickpic.php?grayscale=1&amp;width=88&amp;height=88&amp;imageUrl=http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/10/Bild-10.jpg" width="88" height="88" alt="" /></a></div>
<p>A will nur sagen &#8220;die Ampel ist rot&#8221;, B nimmt das auf als &#8220;du fährst schlecht&#8221; und schon haben wir einen schönen Ehestreit, von dem beide überzeugt sind, der andere hätte damit angefangen.</p>
<p>Ganz schön kompliziert, diese Kommunikation.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/was-wir-sagen-was-wir-meinen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Katzen sind die besseren Menschen</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/katzen-sind-die-besseren-menschen/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/katzen-sind-die-besseren-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 14:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=331</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wer liebt es nicht, Katzen zu beobachten? Wunderschöne Kreaturen voll Eleganz, Stolz und Anmut.
Aber darum lieben wir Katzen nicht.
Wir lieben Katzen wegen ihrer Fehler. Katzen haben diese wundersame Gleichgültigkeit gegenüber dem Rest der Welt, und es ist diese Gleichgültigkeit, die sie zu ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/katzen-sind-die-besseren-menschen/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer liebt es nicht, Katzen zu beobachten? Wunderschöne Kreaturen voll Eleganz, Stolz und Anmut.</p>
<p>Aber darum lieben wir Katzen nicht.</p>
<p>Wir lieben Katzen wegen ihrer Fehler. Katzen haben diese wundersame Gleichgültigkeit gegenüber dem Rest der Welt, und es ist diese Gleichgültigkeit, die sie zu besseren Menschen macht.</p>
<p>Eine Katze wird in jedem Moment das tun, wonach ihr gerade der Kopf steht. Egal, ob das, was sie tut, sinnlos ist, gefährlich, dumm oder lächerlich.</p>
<p>Eine Katze, die sich gerade in all ihrer Anmut suhlt, mit halbgeschlossenen Augen auf einem bequemen Polster thront und die Welt Welt sein lässt, kann jeden Moment hochschnellen, durchs Wohnzimmer rasen, die Bremsung auf dem Parkett verpatzen und in ihrer ganzen Pracht gegen die Mauer knallen &#8211; sie wird sich dafür nicht schämen. Sie wird sich nicht umsehen, wer sie eventuell beobachtet hat, sich nicht verstecken und nicht mit gesenktem Kopf möglichst unauffällig davonschleichen.</p>
<p>Die gerade hart aufgeprallte Katze wird kurz verwundert dreinschauen und im nächsten Moment wieder einem Schatten nachjagen, einfach weiter Katze sein &#8211; als wäre nichts passiert.</p>
<p>Menschen haben ein großes Problem, sie selbst zu sein, und dieses Problem begründet sich zu einem großen Teil in einem Gefühl: Scham. Wir schämen uns für das, was wir sagen, was wir tun, manchmal sogar was andere tun. &#8220;Mit dir muss man sich ja schämen!&#8221;, &#8220;Da hab ich mich ganz schön blamiert&#8221;, &#8220;Wie peinlich&#8221;. Wir können mit Fehlern nur sehr schlecht umgehen, das geht soweit, dass wir so ziemlich alles tun würden, um erst gar keine Fehler möglich zu machen: &#8220;Sicher nicht &#8211; ich mach mich doch vor allen lächerlich!&#8221;.</p>
<p>Ein bisschen katzenhafte Gleichgültigkeit würde uns alle ein ganzes Stück menschlicher machen.</p>
<p><a href="http://www.funnycatvideos.net/a-cat-in-a-box.html">A Cat in a Box</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wvo-g_JvURI">The best cat video you&#8217;ll ever see</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/katzen-sind-die-besseren-menschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rechtsstaat auf dem Prüfstand, Teil 2</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-teil-2/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 10:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=325</guid>
		<description><![CDATA[<p>In meinem letzten Post habe ich mich über die Vorgehensweise im Fall Krems aufgeregt. Und jetzt muss ich mich schon wieder aufregen. Der 17-jährige Komplize wurde zu weiteren 4 Wochen U-Haft verdonnert. Wegen &#8220;Flucht- und Tatbegehungsgefahr&#8221;. Mit zwei zerschossenen Oberschenkeln.
Was zum ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-teil-2/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Post habe ich mich über die Vorgehensweise im Fall Krems aufgeregt. Und jetzt muss ich mich schon wieder aufregen. Der 17-jährige Komplize wurde zu weiteren 4 Wochen U-Haft verdonnert. Wegen &#8220;Flucht- und Tatbegehungsgefahr&#8221;. Mit zwei zerschossenen Oberschenkeln.</p>
<p>Was zum Teufel soll das?</p>
<p>Inzwischen wird auch offizielle Kritik laut, die sich im Wesentlichen mit meinen Punkten deckt. Die Ersteinvernahme des 17-jährigen wurde nicht, wie in solchen Fällen (wenn die Polizei selbst in den Tatbestand verwickelt ist) üblich und naheliegend, von der Staatsanwaltschaft durchgeführt. Sondern &#8211; tada &#8211; von der Polizei.</p>
<p>Wie objektiv.</p>
<p>Die ganze Sache ist eine mords Sauerei.</p>
<p>Ein schöner Artikel der Zeit zum Thema <a href="http://www.zeit.de/2009/34/A-Todesschuesse">findet sich hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rechtsstaat auf dem Prüfstand [german]</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-german/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-german/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 14:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>
		<category><![CDATA[14 jähriger]]></category>
		<category><![CDATA[einbruch]]></category>
		<category><![CDATA[ermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[erschossen]]></category>
		<category><![CDATA[jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[krems]]></category>
		<category><![CDATA[merkur]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[polizist]]></category>
		<category><![CDATA[polizisten]]></category>
		<category><![CDATA[rechtssystem]]></category>
		<category><![CDATA[schüsse]]></category>
		<category><![CDATA[schusswaffe]]></category>
		<category><![CDATA[tot]]></category>
		<category><![CDATA[tötung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=323</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ja, der Vorfall um den erschossenen 14-jährigen ist tragisch. Aber die Öffentlichkeit polarisiert schon mal drauf los: Polizeihetze rufen die einen, Cowboy-Zustände die anderen. Meiner Meinung nach fehlt einfach die lückenlose Aufklärung der Sache. Selbst wenn sich rausstellen sollte, dass zu ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-german/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, der <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/500557/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/index.do">Vorfall um den erschossenen 14-jährigen</a> ist tragisch. Aber die Öffentlichkeit polarisiert schon mal drauf los: Polizeihetze rufen die einen, Cowboy-Zustände die anderen. Meiner Meinung nach fehlt einfach die lückenlose Aufklärung der Sache. Selbst wenn sich rausstellen sollte, dass zu unrecht geschossen wurde, würde nicht &#8220;die Polizei&#8221; schlecht dastehen. Es waren zwei Polizeibeamte, und die haben möglicherweise einen Fehler gemacht, oder sich möglicherweise völlig berechtigt verteidigt.</p>
<p>Was jetzt auf dem Prüfstand steht ist das Rechtssystem.</p>
<p>Was mich stört ist die schleierhafte Vorgehensweise, dort liegt das Problem. Die Beamten wurden viel zu spät zu dem Vorfall befragt. Man gab ihnen massig Zeit, sich abzusprechen, und die Aussagen decken sich nun zu 100% exakt. War das notwendig? Warum gibt man uns überhaupt Gelegenheit, sich solche Gedanken zu machen? Hätte man die Beamten abgeschottet und bald befragt gäbe es kaum Grund zu Zweifeln.</p>
<p>In einem dunklen Seitengang, in dem die Täter kaum erkennbar waren und man &#8220;lebensbedrohlich attackiert&#8221; wurde, konnten die Beamte laut Aussage dennoch klar ausmachen, dass es sich um eine Stich- und eine Schlagwaffe handelte. Das wurde lange nachdem &#8220;Schraubenzieher&#8221; und &#8220;Gartenharke&#8221; an die Öffentlichkeit gedrungen waren ausgesagt. Nicht sehr clever.</p>
<p>Die Attacke sei lebensbedrohlich gewesen, deshalb habe man von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Sind die Beamte verletzt? Einstiche? Blessuren? Kratzer? Ein blauer Fleck? Wenn ja, warum wird das nicht erwähnt? Wenn nein, wie gefährlich kann der Angriff dann gewesen sein?</p>
<p>Notwehr im Kampfgetümmel ist ein Grund zu schießen. Warum und wie aber wurde das Opfer dann in den Rücken getroffen? Aus welcher Entfernung wurde überhaupt geschossen? Warum schießen beide Beamte in eine Richtung, wenn sie gerade in einem dunklen Gang attackiert wurden? Und wie konnten sich die Verbrecher überhaupt anschleichen, wenn die Beamte in einem Gang waren und Taschenlampen hatten? Sehr, sehr viele Unklarheiten. Sehr, sehr viele seltsame Dinge.</p>
<p>Einen Einbruch zu begehen ist eine Sache, bewaffnet auf Polizisten loszugehen eine andere. Einen gemeingefährlichen Verbrecher auf der Flucht unabsichtlich tödlich zu verletzen ist eine Sache, zwei erschrockene Einbrecher von hinten über den Haufen zu schießen eine andere. Vor allem für zwei Kinder, die schon rein körperlich unterlegen sein müssten.</p>
<p>Eine Klärung all dieser Dinge ist wichtig, sonst bastelt sich das Rechtssystem ein Image als Polizeiprotektorat, und dann wird mir als Staatsbürger so richtig unwohl.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/rechtsstaat-auf-dem-prufstand-german/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amazifying photos in 2 quick steps</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/amazifying-photos-in-2-quick-steps/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/amazifying-photos-in-2-quick-steps/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 17:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/?p=309</guid>
		<description><![CDATA[<p>
Wherever your photo comes from, with whatever camera it is taken, these two simple photoshop effects will give it a strong expression without destroying any of the original image data. No complicated filter-combinations, just two simple operations that will work on photos of any size.
Step 1: ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/amazifying-photos-in-2-quick-steps/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="conImg"><a href="http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/001.jpg" title="#1: Original Image"><img title="Click to view Full" src="http://blog.kno.at/wp-content/themes/200/flickpic/flickpic.php?grayscale=1&amp;width=88&amp;height=88&amp;imageUrl=http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/001.jpg" width="88" height="88" alt="" /></a></div>
<p>Wherever your photo comes from, with whatever camera it is taken, these two simple photoshop effects will give it a strong expression without destroying any of the original image data. No complicated filter-combinations, just two simple operations that will work on photos of any size.</p>
<h2>Step 1: Sharpening with the almighty highpass-filter.</h2>
<div class="conImg"><a href="http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/002.jpg" title="#2: Sharpened"><img title="Click to view Full" src="http://blog.kno.at/wp-content/themes/200/flickpic/flickpic.php?grayscale=1&amp;width=88&amp;height=88&amp;imageUrl=http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/002.jpg" width="88" height="88" alt="" /></a></div>
<p>Duplicate your background layer. Select Filters &gt; Other &gt; Highpass and set the value in a way that you see only very crisp edges and no colors shining through. Set the resulting layer&#8217;s blending mode to overlay and see how your image sharpens gracefully around the edges, but leaves alone everything else.</p>
<h2>Step 2: Intensity by blending a black &amp; white layer</h2>
<div class="conImg"><a href="http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/003.jpg" title="#3: Intensified"><img title="Click to view Full" src="http://blog.kno.at/wp-content/themes/200/flickpic/flickpic.php?grayscale=1&amp;width=88&amp;height=88&amp;imageUrl=http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/003.jpg" width="88" height="88" alt="" /></a></div>
<p>Add a new adjustment layer (the half black / half white circle on the bottom of your layer palette in CS3) and choose &#8220;black and white&#8221;. Pick any setting (you can change the settings later to see which works best). Set the layer&#8217;s blending mode to hard light and see how much opacity the effect needs (usually you&#8217;ll be fine in the 20% to 40% range, but of course you can go all out to achieve extreme results).</p>
<h2>Play around.</h2>
<p>The adjustment layer can work better with other blending modes, depending on your picture. Just play around with blending modes and opacity, somewhere along the way you&#8217;ll find a look you like.</p>
<h2>Optional step 3: Vignette it.</h2>
<div class="conImg"><a href="http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/004.jpg" title="#4: Vignette"><img title="Click to view Full" src="http://blog.kno.at/wp-content/themes/200/flickpic/flickpic.php?grayscale=1&amp;width=88&amp;height=88&amp;imageUrl=http://blog.kno.at/wp-content/uploads/2009/07/004.jpg" width="88" height="88" alt="" /></a></div>
<p>It&#8217;s a cheap, old trick, but if you want to draw attention to the center of the image, vignettes just work. On a new layer pick a huge brush with a soft edge, choose black as color and paint around the edges over the less important parts in roughly equal areas from each edge. Then set the blending mode of the layer to linear burn (again, depending on your photo other blending modes may yield better results) and play around with the opacity (something in the 10% – 20% range should work fine).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/amazifying-photos-in-2-quick-steps/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Where do you get something for free these days anyways?</title>
		<link>http://blog.kno.at/trash/where-do-you-get-something-for-free-these-days-anyways/</link>
		<comments>http://blog.kno.at/trash/where-do-you-get-something-for-free-these-days-anyways/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 15:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kno.at/trash/where-do-you-get-something-for-free-these-days-anyways/</guid>
		<description><![CDATA[<p>The problem is: Everywhere. Free is all around us. Free iPhone with subscription plan. Free laptop with iPhone. Free flights. Free brochure. Free subscription. Buy-1-get-1-free.
We win travels every other day and everything seems to be free. How stupid does advertising think we are, and &#8211; much ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/where-do-you-get-something-for-free-these-days-anyways/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The problem is: Everywhere. Free is all around us. Free iPhone with subscription plan. Free laptop with iPhone. Free flights. Free brochure. Free subscription. Buy-1-get-1-free.</p>
<p>We win travels every other day and everything seems to be free. How stupid does advertising think we are, and &#8211; much more scary &#8211; how well does that based-on-ignorance-advertising work?</p>
<p>Don&#8217;t offer me something for free if you&#8217;re a business. I know that your intentions are to sell me something, or scam me, or collect my data.</p>
<p>Charities offer stuff for free, businesses only lie about their real intentions.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.kno.at/trash/where-do-you-get-something-for-free-these-days-anyways/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

