Es ist kein Wettbewerb.
Es ist eine gemeinsame Bemühung, ein Ziel zu erreichen.
Das gilt für so ziemlich alles, an dem mehr als eine Person beteiligt ist. Nur leider übersehen wir diese Dinge gern und lassen uns blenden von Neid, Eifersucht, Geltungsbedürfnis und Egoismus. Man möchte mehr beitragen als andere. Man möchte einen Großteil der Lorbeeren ernten. Man möchte besser sein als Teamkameraden, Arbeitskollegen, Parteimitglieder, Partner, Mitbeteiligte. Man möchte an erster Stelle genannt werden, im Rampenlicht stehen, hervorstechen.
Am Ende zählt das Ergebnis und der Weg dorthin. Der “meiste Beitrag” muss nicht der wichtigste sein. Wenn jeder tut, was er kann, und am Ende alle mit dem Ergebnis zufrieden sind, gibt es keinen Grund, unzufrieden zu sein.
“Wissen und nicht danach handeln heißt: noch nicht wissen.” – Konfuzius
Wir mögen daran glauben, unseres eigenen Glückes Schmiede zu sein, suchen aber mit einem an Wahnsinn grenzenden Fanatismus nach Fehlern und Unzulänglichkeiten. Wenn wir die nicht im Ergebnis finden können, suchen wir sie im Prozess. Wenn wir sie im Prozess nicht finden können, suchen wir sie in den beteiligten Personen. Wenn wir sie nicht in anderen Personen finden können, suchen wir sie in uns selbst. Und wenn wir dann noch immer keine Fehler gefunden haben sind wir unzufrieden, weil wir so lange umsonst gesucht haben.
Wenn etwas fertig ist sollte man sich selbst für das Ergebnis loben, feiern (nicht den Erfolg oder Misserfolg, sondern die Tatsache, es getan zu haben), kurz Resümee ziehen und etwas Neues tun. Nicht durch endlose Fehleranalysen und Schlechtrederei wird etwas besser, sondern durch Bewusstmachen der größten Probleme, positive Einstellung, und – allem voran – Tun, Tun, Tun.
“Don’t be afraid to fail. Be afraid not to try.” – Michael Jordan