Stereo am See
Und nochmal ein Festival abseits der Massenpanik. Ok, Festival is vielleicht übertrieben, aber der eine Abend den das Stereo am See in Hofstetten-Grünau bei St. Pölten gedauert hat war trotzdem spitze. Und günstig – für 10 Euro ist man am “Festivalgelände”, für ohne Geld kann man sich die Konzerte vom Badeareal aus anhören. Da sieht man dann zwar nix, aber hören tut man trotzdem alles. Die Low-Budget-Variante, quasi.
I hab mi zwar getäuscht in der Annahme, dass da schon Nachmittagsprogramm is, aber man kann die Zeit bis zu den Konzerten gemütlich am See verbringen. Der is zwar leider unbeschwimmbar (umgekippt – sehr sehr grauslich algig), aber trotzdem is fein a bissl in der Sonne zu liegen und an gemütlichen Nachmittag zu genießen. Einzig zum Essen hat’s nix Gscheites geben, aber weil ma eh mitm Auto dort waren samma halt schnell a paar Kilometer zum nächsten Wirtshaus getuckert.
Der Preis gestattet scho mal a große Toleranz was die Bands angeht, was aber net notwendig – Grossstadtgeflüster hab i vorher no net gehört, waren aber live sensationell. Mono & Nikitaman, wegen denen wir eigentlich dort waren, warn auch erwartungsgemäß gut – der Abend war a voller Erfolg und i würd’ das Stereo am See besten Gewissens jederzeit weiterempfehlen.
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